Miniwindanlagen und Nennleistung: Die kleinen Mogeleien aus Asien

Die Gepflogenheiten bei der Ermittlung der Nennleistung bei Kleinwindanlagen http://bit.ly/RqQ2Bt werden von zumeist asiatischen Herstellern zunehmend unterwandert: im Bestreben, ihren eigenen Produkten ein auf den ersten Blick “besseres” Abschneiden zu ermoeglichen, versuchen die ueblichen eher zweifelhaften Vertreter der Branche in China (und mitunter auch Japan) durch “Nennwindgeschwindigkeiten” von albernen 12 m/s hohe “leistungsdaten” aus ihren Anlagen herauszukitzeln.

Wenngleich dies bei ahnungslosen Kaeufern leider zu Fehlentscheidungen (meist zugunsten irgendwelcher nicht-so-tollen Billiganlagen) fuehrt, vermag diese Praxis bei genauerem hinsehen natuerlich nicht zu ueberzeugen — fuehrt in vielen Faellen langfristig sogar zu eigener Rufschaedigung und unzufriedenen Kunden. (in der Regel ist der Kaufpreis dann jedoch laengst vom Hersteller einkassiert.)

Neben den genannten Billiganlagen aus China gehoert jedoch auch die technisch anspruchsvolle und solide gebaute Airdolphin-Miniwindanlage in diesen Bereich. Schade.

Die uebliche Meßmethode fuer Miniwindanlagen ist, die Nennleistung bei einer Testgeschwindigkeit von 8 m/s (und nicht bei 12) zu ermitteln! Auch fuer Miniwindsysteme (also Anlagen zwischen 1000 Watt und 15 KW Nennleistung bei 8 m/s) sollte dies gelten.

Die untere Grafik reicht ueberhaupt nur bis 8 m/s und ist damit ein laudables Beispiel…

Vergleichsdaten bei anderen Geschwindigkeiten, auch jenen oft in Taeuschungsabsicht herangezogenen 12 Metern pro Sekunde, koennen ja vom jeweiligen Hersteller gern zusaetzlich angegeben werden.

Angesichts dieser Situation ist es lobenswert, daß zahlreiche Europaeische, britische und amerkanische Hersteller weiterhin technisch einwandfrei bei 8 m/s messen.

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